Freitag, 16. Februar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (6)



Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger


Wenn man an einer Buchreihe schreibt, braucht man eine Chronik, in der alle Personen sowie wichtige Ereignisse und Zeitverläufe aus den einzelnen Bänden verzeichnet sind. So eine Chronik hilft, Fehler zu vermeiden, allerdings nur dann, wenn man auch immer wieder während des Schreibens eines Folgebands hineinschaut. Man muss abgleichen, ob das, was man schreiben will, auch zu den vergangenen Ereignissen passt.

Ich habe natürlich so eine Chronik, sie umfasst derzeit alles Wichtige aus den Bänden 1-4 meiner Antiquerra-Saga. An Band 5 schreibe ich.

Auf meinem Schreibtisch liegen daneben aber auch noch die bereits veröffentlichten Bücher der Reihe. Manchmal reichen mir die Aufzeichnungen nämlich nicht ganz aus, sodass ich bestimmte Textstellen noch einmal nachschlage, um sicher zu sein, dass alles, was ich schreiben will, passt.

Mein Gedächtnis ist mir in der Regel eine weitere Stütze. Allerdings musste ich diese Woche feststellen, dass mein Gehirn mir durchaus auch mal einen Streich spielen kann, was bei meinem aktuellen Projekt „Antiquerra-Saga,Band 5: Lichtkrieger“ zu einiger Mehrarbeit geführt hat.

Das kam so:

Band 4 der Reihe: „Wächter der Schlange“ endet im Winter. Der Handlungsstrang, an dem ich diese Woche geschrieben habe, muss an diese Jahreszeit anknüpfen. Da ich diese Woche aber immer wieder gefroren und mir inständig ein paar Sonnenstrahlen gewünscht habe (hoffentlich halten meine Vitamin-C Tabletten die Erkältung weiter fern …), tauschte ich in dem Kapitel den Winter unbewusst gegen den Sommer aus. Bis ich gemerkt habe, dass da was nicht stimmt, hatte ich schon 20 Seiten lang Sommerfeeling im Roman. Und das Ende vom Lied? Das ganze Kapitel musste noch einmal überarbeitet und korrigiert werden!

Jetzt stimmt zum Glück wieder alles. Aber für das Wochenende hab ich mir Schreibpause verordnet, damit mein Kopf wieder frei wird. Am Montag geht’s dann weiter.

Jetzt geh ich erst mal auf meinen kleinen Balkon und genieße die Wintersonne, die zwischen den Wolken vorblitzt …

Bis zum nächsten Mal,
eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert

Freitag, 9. Februar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (5)



Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger

Der fünfte und letzte Band meiner Antiquerra-Saga macht Fortschritte. Bis jetzt habe ich 156.096 Zeichen (mit Leerzeichen) von geplanten ca. 500.000 geschrieben und damit auch eine wichtige Zeitgrenze der Geschichte erreicht.

Die Geschichte in diesem letzten Band der Reihe beginnt nämlich mit dem Lichtkrieger Ardrel und zwar zu einer Zeit, die 6000 Jahre vor den Ereignissen von Band 1 der Antiquerra-Saga liegt. Den Lesern der Vorgängerbände ist Ardrel daher noch nicht bekannt. Dennoch ist das, was ihm widerfahren ist, so wichtig, dass es die Reihe ohne ihn gar nicht geben würde.

Ich will hier aber nicht zuviel verraten. Jetzt bin ich jedenfalls wieder in der Gegenwart und bei Luczin und seinen Gefährten angekommen, die zu Anfang ihres Handlungsstrangs mit einer eigenartigen Begebenheit konfrontiert werden.

Aber auch, wenn es mich in den Fingern juckt, um weiterzuschreiben, für heute mache ich mal Feierabend. Nicht, dass meine Familie noch vergisst, wie ich aussehe ...  

Euch allen ein schönes Wochenende,

bis bald, liebe Grüße
Eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert

Freitag, 2. Februar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (4)



Antiquerra-Saga, Band 5: "Lichtkrieger" macht Fortschritte!


Anfang Januar habe ich mit dem Schreiben der Rohfassung des letzten Buchs der Antiquerra-Saga begonnen. Mittlerweile läuft es recht gut, ich komme vorwärts und wenn es so weitergeht, kann ich meinen Veröffentlichungstermin, den ich mir auf Winter 2018/19 gesetzt habe, bestimmt halten.

Bis jetzt habe ich insgesamt 106.714 Zeichen (mit Leerzeichen) geschrieben, 33.227 davon in dieser Woche. Vielleicht wird jetzt der ein oder andere sagen, dass das nicht viel ist für jemanden, der wie ich das Schreiben zum Hauptberuf gemacht hat. Das mag sein, aber ich gehöre nun mal nicht zu denjenigen, die einen Roman schnell herunterschreiben, schon gar nicht den 5. Band einer Reihe. Ich muss auch während des Schreibens immer wieder nachsehen, was ich im Hinblick auf eine zu schreibende Szene zuvor schon einmal angedeutet habe und meine „Chronik“ der Romanreihe ist inzwischen ja ganz schön umfangreich. Ich jedenfalls bin mit meinem Tempo zufrieden, ich muss keinen Preis im Schnellschreiben gewinnen!

Unabhängig von meiner grundsätzlichen Schreibgeschwindigkeit  bin ich jetzt jedoch an dem Punkt angekommen, wo ich immer beginne, mich selbst anzutreiben. Na los, diese Szene kriegst du heut noch fertig … Solche Gedanken haben dieselbe Wirkung als ob einer mit der Peitsche hinter mir steht. Sie jagen mich so tief in die Geschichte hinein, dass ich oft glatt die Zeit vergesse, was nicht immer gut für mich ist. Wenn ich nämlich die Zeit vergesse, vergesse ich auch, etwas zu trinken, und das ist sowieso schon meine Schwachstelle. Zwar warnt mich mein Körper, aber bis mir das auffällt, ist schon Alarmstufe Rot angesagt. Wenn ich dringend etwas trinken sollte, kann ich nämlich bestimmt Worte nicht mehr richtig aussprechen oder sie fallen mir gar nicht erst ein. Bei meinem Roman: „Lichtkrieger“ sind das zum Beispiel Worte wie … wie … wie …:

Großer See, Nebelmeer, Wasserschale …

Herrjemine, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lang ich jetzt gebraucht habe, um diese drei Worte, die in meinem Roman vorkommen, hier niederzuschreiben. Es ist also wieder soweit, ich muss mich jetzt schnell vor dem Austrocknen schützen …

Also bis zum nächsten Mal,
eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert